Grauer Star: Beratungstelefon

11. März 2010

Grauer Star – so heißt die Augenkrankheit, bei der sich die Linse eintrübt und man immer schlechter sieht. Hilfreich ist dann meist eine Operation, bei der die eigene Linse gegen eine künstliche ausgetauscht wir. Klingt schrecklich, ist aber gar nicht so schlimm, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Ich habe zwei künstliche Linsen wegen Grauem Star und bin sehr zufrieden damit.Die Initiative Grauer Star bietet neuerdings jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr ein kostenloses Beratungstelefon zu dem Thema an. Unter Nr. 0800-0112112 gibt eine Augenärztin Auskunft. Dieses Gespräch ersetzt natürlich nicht den Besuch beim Augenarzt.Auf der Website der Initiative gibt es weitere Informationen zu der Erkrankung und Heil- bzw. Operationsmöglichkeiten.  

Theater, Konzert, Ausstellung

5. März 2010

Ich gebe ja zu, dass ich schon wieder fast zu lange nichts geschrieben habe. Aber: Ich war ein paar Tage in Berlin und dort konnte ich ein wenig Kultur genießen. So habe ich etwa im Berliner Ensemble ein Aufführung von “Der zerbrochene Krug” gesehen – mit Klaus Maria Brandauer in der Rolle des Richter Adam. Der Theaterabend hat großen Spaß gemacht. Schöne Bühne, schöne Sprache, gute Schauspieler und Schauspielerinnen – und natürlich Herr Brandauer! Ich bin ein großer Fan von ihm und habe ihn zum erstenmal live gesehen. Er ist auf der Bühne wirklich sehr präsent, sehr witzig, sehr gut. Nicht Brandauer sondern Richter Adam, einfach köstlich.Neben dem Theatergenuss konnte ich auch meine Ohren mit Musik erfreuen. In der Philharmonie gibt es jeden Dienstag Mittag ein kostenloses Kammerkonzert im Foyer der Philharmonie. Diese Lunchkonzerte  erfreuen sich großer Beliebtheit – sprich, es war gut gefüllt. Das war sehr angenehm, denn das Foyer ist riesengroß und zur Kammermusik, in diesem Fall von Ravel und Debussy, sind ja nicht so viele Musiker nötig. Es war jedenfalls sehr, sehr schön. Zum Abschluss habe ich noch eine Ausstellung von George Grosz in der Akademie der Künste besucht und war sehr beeindruckt, was dieser Künstler vor so langer Zeit schon geschaffen hat. Bei der Ausdruckskraft seiner Bilder und der deutlichen kritischen Aussage ist es nicht verwunderlich, dass die Angegriffenen sich mehr als unschön zur Wehr gesetzt haben. Die Ausstellung ist jedenfalls äußerst sehenswert. 

Wenig Zeit

28. Februar 2010

Tja, mit der Zeit ist das so eine Sache. Je älter man wird, um so schneller vergeht sie. Bei mir ist es ausserdem so, dass ich den ganzen Tag so beschäftigt bin, dass es plötzlich Abend ist, und ich immer noch keinen neuen Blogbeitrag geschrieben habe. Da kommt es natürlich öfter vor, dass ich zu später Stunde keine Schreiblust mehr habe. Und da mich niemand zwingt (außer ich selbst), bleibt der Nachrichtendienst eben unbedient - gute Vorsätze hin oder her. Also, heute ist es mal wieder soweit: Es ist schon spät, ich war den ganzen  Tag busy und jetzt bin ich faul. Die tollen neuen Infos kleckern dann eben nächste Woche wieder. Ich verspreche es! 

Pop Life

15. Februar 2010

In Hamburg gibt es natürlich jede Menge tolle Ausstellungen. Ich war die Tage bei der Eröffnung der “Pop Life” in der Kunsthalle. Sehr hehre Hallen, sehr ernste Kunst – in der Regel. Nun haben sich die Kuratoren (und wer sonst alles zuständig und damit beschäftigt ist) entschlossen, eine wohl sehr bedeutende Ausstellung von der Tate Modern Gallery aus London zu übernehmen: Die “Pop Life”. Ich war sehr gespannt darauf, denn ich kann mich noch gut an den Beginn von Andy WarholKeith Haring oder Jeff Koons erinnern. Deshalb wollte ich deren Machwerke (ist nicht negativ gemeint!) gerne sehen. Es ist eine wirklich wichtige Ausstellung, finde ich. Allerdings war ich ein wenig enttäuscht. Denn die Exponate haben auf mich weit weniger gewirkt, als ich erhofft hatte. Ich war auch enttäuscht, dass z. B. der Plastikhase von Jeff Koons nur im Video zu sehen ist. Nun ja, dann haben die hehren, ernsthaften Kunstmenschen auch in ihren Eröffnungsreden unbedingt einen versteckten Sinn in diese Stücke legen wollen, obwohl die Künstler nach ihren Aussagen selbst erklärt hatten, dass ihre Kunst keinen Sinn hat und sie vor allem reich und berühmt werden wollen. Das finde ich durchaus akzeptabel, sie haben es ja auch geschafft. Amüsiert hat mich vor allem die “Kunst” von Jeff Koons, mit Plastikspielzeug und Pornobildern und -Filmen in die Kunsthalle zu kommen. Das muss ich zwar nicht unbedingt sehen, aber bitte – es ist wohl ein Ausdruck unserer Zeit. Sehenswert ist diese Ausstellung allemal. Sie wird nämlich in dieser Form nach Hamburg nur noch in Kanada gezeigt.